Südkorea – unvergesslich, spannend, vielfältig

Südkorea – unvergesslich, spannend, vielfältig
08.12.2019

Beeindruckend, aber nicht protzig, auffällig und trotzdem bescheiden, von märchenhaft still bis hip und schrill. Was anderswo ein unüberbrückbarer Widerspruch wäre, macht Südkorea zu einem der faszinierendsten Reiseziele Asiens.

Willkommen in Korea
Umgeben vom Ostchinesischen, Gelben und dem Ostmeer liegt Südkorea zwischen China und Japan. Die Hauptstadt Seoul im Norden teilt sich einen Breitengrad mit Sevilla, San Francisco und Santa Maria auf den Azoren.  

Fast die Hälfte der gut 50 Millionen Südkoreaner heißen Kim, Lee oder Park. Was ihr bei den Nachnamen an Vielseitigkeit fehlt, macht die koreanische Kultur aber an jeder anderen Stelle um ein Vielfaches wett.

Vom subtropischen Sommer in Busan im Süden bis zum sibirischen Winter im Norden um Seoul: Korea ist bunt! Das gilt für das Essen – egal ob auf die Hand vom Street-Food-Stand oder gemütlich am Tisch mit dutzenden kleinen Schüsseln – genauso wie für die Menschen.

Nicht selten steht gleich neben einen Passanten im dunkelblauen Nadelstreifen-Anzug an der Ampel ein zweiter im farbigen Fitness-Dress und nutzt den Lampenpfahl für ein paar Dehnübungen.

Korean Air – Preigekrönte Spitzenqualität
Seit einem halben Jahrhundert steht Korean Air für „Excellence in Flight“. Besonders für die Langstrecke ist die Airline erste Wahl: Der Sitzabstand in der Economy Class ist branchenführend. Außerdem gehören ergonomische Sitze und ein persönliches Travel Kit für jeden Gast zum Standard.

Die Prestige Class bietet einen Business-Class-Flug auf First-Class-Niveau, etwa mit Gangzugang auch auf den Fensterplätzen. In der First Class erwartet Reisende eine private Kosmo Suite 2.0 mit Jalousietüren für ein Maximum an Ruhe und Privatsphäre.

Schon vor der Ankunft in Seoul lernen Sie die koreanische Küche von ihrer besten Seite kennen. Freuen Sie sich auf Bio-Menüs, deren Zutaten das Korean Air Catering weniger als 24 Stunden nach der Ernte erreichen.

Das Bibimbap der Airline wurde mit dem angesehenen Mercury Award ausgezeichnet. Aber auch bei westlichen Gerichten verwenden die Airline-Köche Biogemüse und hochwertige Vollkornprodukte. So erreichen Sie Korea bestens gestärkt für aufregende Entdeckungen.

Seoul – Kunst und Moderne
Ein Spaziergang durch die Hauptstadt Seoul ist wie der Gang durch ein zeitgenössisches Museum, in dem man die Ausstellungsstücke betreten kann.

Jeder der unzähligen modernen Wolkenkratzer ist anders, jede Fassade eine einzigartige Kreation. Spannend wird es aber vor allem dahinter. Gehen Sie einfach mal in eines der Häuser hinein. Von Deckenaquarien bis hin zu innerstädtischen Gärten in schwindelerregender Höhe gibt es hier nichts, was es nicht gibt. Den 2000 Jahre alten Tempel direkt neben der Hightech-Firmenzentrale eingeschlossen.

Darüber hinaus erwartet Sie Kunst an nahezu jeder Straßenecke. Ein Prozentsatz der Kosten aller kommerziellen Bauvorhaben muss laut Gesetz für Kunst am Bau investiert werden. Das wirkt sich verblüffend angenehm auf das Stadtbild von Seoul aus. Ausgeklügelte Lichtsysteme lassen die Gebäude bei Nacht wortwörtlich noch einmal im ganz anderen Licht erscheinen. Gehen Sie also mindestens zweimal spazieren.

Goethe im Freizeitpark
Eine der kurioseren Entdeckungen in Seoul ist der größte Indoor Freizeitpark der Welt. In der Lotte World gibt es von der Eisbahn und dem Sky-Train über Karussells bis hin zum Märchenschloss alles, was das vergnügungssüchtige Herz begehrt.

Auch eine Gondelbahn, deren Kabinen dem Heißluftballon aus Jules Vernes „Reise zum Mond“ nachempfunden sind, gibt es hier. Auf der gemütlichen Fahrt über das bunte Treiben hinweg erfahren Sie, woher der Handelskonzern, der den Park betreibt, seinen Namen hat: Gründer Shin Kyuk-ho war großer Bewunderer Johann Wolfgang von Goethes. Daher verewigte er im Namen seines Unternehmens die Angebetete des jungen Werthers, Lotte.

Gangnam Style
Gangnam ist das reichste Viertel Seouls und damit auch die wohlhabendste Region in Korea. Hier sind Luxus-Liebhaber, Schönheitskliniken und die Niederlassungen diverser globaler Unternehmen zuhause.

Mit Gangnam Style machte sich der Künstler Psy vor einigen Jahren über seine Status-fokussierten Landsleute lustig und landete damit einen Welthit. Zugleich gewährte er vielen Menschen im Ausland einen allerersten kleinen Einblick in die moderne Musikszene Koreas. Die Stars des sogenannten K-Pop lassen heute mindesten genauso viele Mädels vor Begeisterung in Ohnmacht fallen, wie einst die Beatles oder Elvis Presley.

Genau wie die Ikonen der 60er und 70er in der westlichen Welt, kreierten die ersten K-Pop-Künstler ab den frühen 90er Jahren des letzten Jahrhunderts eine völlig neue Kulturströmung. Lange hörte man in Korea in Radio und Fernsehen nur vom Staat und den Sendeanstalten kuratierte, meist patriotische, Lieder.

K-Pop
In den früher 1990ern aber fiel plötzlich der Startschuss für einen kulturellen Umbruch in ganz Korea. Viele sehen diesen heute sogar als Symbol für einen Umbruch, der sich weit über die Kultur hinaus unter anderem auch in der Wirtschaft und Politik bemerkbar machte.

Der Einzelkünstler Psy mit seinen weißen Turnschuhen zum blauen Anzug traf mit dem richtigen sozialkritischen Kommentar zur richtigen Zeit und mit etwas Glück einen individuellen Nerv. Insgesamt ist die der Beatle-Mania ähnliche Faszination mit K-Pop-Gruppen allerdings akribisch geplant.

In Korea wird der Begriff „Idolgruppe“ gebraucht, der recht gut beschreibt, wie eine K-Pop-Band entsteht: Jeder Typ und jeder Rolle innerhalb der Gruppe wird in einem Casting nach exakten Spezifikationen besetzt. So entstehen auf jede Vorliebe zugeschnittene Acts mit meist fünf oder weit mehr Mitgliedern.

Dieser Prozess ist übrigens keine koreanische Erfindung – schon Motown-Bands wie The Surpremes und The Temptations wurden auf diese Art und Weise zusammengestellt. Social Media und 24-Stunden-Entertainment tragen ihren Teil dazu bei, dass sich die Wirkung dieser Formel heute vervielfacht hat.

Natur pur
Einen kurzen Flug oder eine pittoreske Bahnfahrt vorbei am Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2018, Pyeongchang, liegt die Strandregion Yangyang. Ob im glitzernd-klaren Wasser des Hajodae-Strandes, oder am Surfyy Beach für Wellenreiter, das Ostmeer bietet für jede Wasserratte die perfekte Welle.

Schon wegen ihrer satten, subtropischen Natur und spektakulären Vulkankrater ist Südkoreas größte Insel JeJu-do südlich des Festlandes eine lohnende Destination. Wer zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel des nur 182 Meter hohen Berg Seongsan Ilchulbong steht, darf sich laut Überlieferung etwas wünschen.

Ihren größten Joker aber spielt die Insel an einem Strandtag aus. Für genau diesen ist JeJu-do nämlich bei den Einheimischen beliebt und für europäische Touristen noch ein echter Geheimtipp.

Mehr als 2500 verschiedene Zitrusfrüchte gedeihen in den bis zu 30° C des Inselsommers. Auf dem Markt der kleinen Stadt Seogwipo-si kann man die fast unendliche Vielfalt probieren. Auch ohne fließende Englischkenntnisse auf beiden Seiten funktioniert die Kommunikation nahezu reibungslos – dank Händen, Füßen und ganz viel gut gelaunter Gastfreundschaft.

Auf der Durchreise
Koreas größter Flughafen, Incheon Airport, liegt vor der Westküste auf einer Insel. Durch zwei Brücken ist er sehr gut an die ca. 50 Kilometer entfernte Hauptstadt Seoul angebunden. So bietet es sich an, auf den Weg mit Korean Air nach Japan, Australien oder Neuseeland hier einen Zwischenstopp einzulegen.

In zwei oder drei Tagen Seoul erkunden Sie Tempel und Paläste, unternehmen eine Bootsfahrt auf dem Hangang-Fluss oder schmecken sich durch Koreas kulinarische Vielfalt. Bei einem Spaziergang zum Dongdaemun, dem „großen Osttor“, gewöhnen Sie sich auf entspannte Art an die neue Zeitzone.

So begeben Sie sich nach ein paar Tagen Zwischenstopp frisch und inspiriert auf die Weiterreise nach Sydney, Brisbane, Auckland oder Tokyo. Egal, wohin sie unterwegs sind, mit dem Service und Komfort der Korean Air entdecken Sie die Welt stilvoll und mit allen Annehmlichkeiten.

Sie haben in Seoul eine besonders schöne Ecke entdeckt, die Sie sich gern genauer anschauen möchten? Überhaupt kein Problem! Bei Verbindungen zurück von Ozeanien nach Deutschland bietet Ihnen Korean Air die flugplanbedingte Übernachtung in Seoul inklusive Transfer und Verpflegung in Luxushotels an.

 

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