Nach Flugverspätung: Als Travelzoo mir den Lounge-Zugang schenkte

Flugverspätungen sind normalerweise nervig: langes Warten, enge Gates, schlechte Laune. Doch diesmal war es anders.
Kurz nachdem ich meinen Panama-Urlaub gebucht hatte, registrierte ich meine Hin- und Rückflüge auf der Travelzoo-Website. Der Loungezugang bei Flugverspätung gehört zu den Vorteilen als Club-Mitglied. Ab der Registrierung überwacht das Team von Travelzoo die gebuchten Flüge.
Beim Hinflug nach Panama lief alles super. Der Urlaub war grandios. „Eine Lounge? Brauche ich die vielleicht doch nicht?“, fragte ich mich noch beim erneuten Packen meines Koffers. Am Tocumen International Airport wurde ich jedoch schnell eines Besseren belehrt.
Mein Rückflug verzögerte sich um etwa zwei Stunden. Zwei Stunden … Wie von Travelzoo versprochen kam aber kurze Zeit später eine SMS mit einem direkten Link zu den Lounge-Gutscheinen. Diese konnte ich vor Ort einlösen, um mich nicht aufzuregen, sondern zu entspannen – bei freiem Essen und in sehr bequemen Sesseln. Zur gleichen Zeit traf auch die Bestätigung per E-Mail ein.

In beiden Terminals des Flughafens gibt es jeweils eine Lounge. Ich hatte mich für den Copa Club im Terminal 1 entschieden, da er sich in meiner Nähe befand. Der Eingang liegt eher unauffällig – gegenüber von Gate 130 fuhr ich einfach mit dem Aufzug nach oben.

Schon beim Betreten spürte ich eine gewisse Abgeschiedenheit vom Terminaltrubel unten. Der Raum war sehr groß und hell gestaltet: viel natürliches Licht fiel durch große Fenster mit direktem Blick auf das Rollfeld und die Gates. Ich beobachtete Starts und Landungen aus nächster Nähe. Aus Rücksicht auf die anwesenden Personen hatte ich vom Saal selbst keine Fotos gemacht. Auf Instagram zeigt jedoch ein Video von Priority Pass das Innere der Lounge.
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Wie erwartet gab es etliche Sitzmöglichkeiten: Sessel und Barplätze, abgeschirmte Arbeitsbereiche für das Arbeiten am Laptop sowie ein separates Fernsehzimmer. Das WLAN war tatsächlich schnell und stabil. Im Nu informierte ich meine Familie, dass ich später landen werde.
Am Buffet waren wiederum kleine Portionen von warmen Gerichten zu finden: Reis mit Hähnchen, Reis mit Gemüse. Auch Salate und eine Auswahl an Kuchen gab es. Den Kaffee kann ich empfehlen: Obwohl er aus einem von zwei Vollautomaten kam, schmeckte er sehr aromatisch.
Die Bar war wiederum nicht selbst bedienend. Hinter der Theke stand ein Bartender, der Bestellungen entgegennahm: Softdrinks, Bier, Wein und was einem noch das Warten auf den Flug vertröstet.
Insgesamt war die Lounge eine willkommene Zuflucht. Und das Besondere: Der Service ist weltweit verfügbar bei Verspätungen ab einer Stunde und umfasst einen selbst sowie bis zu drei Begleitpersonen.