Die schönsten Strände an Nord- und Ostsee

20.06.2017

Die Copacabana, Bora Bora oder Hawaii? Man muss nicht immer um die halbe Welt fliegen, um schöne Strände zu entdecken. Manchmal muss man einfach nur vor die Tür gehen (wenn man im Norden der Republik wohnt) oder kurz ins Auto steigen. Wir stellen Ihnen die 10 schönsten Strände an Deutschlands Nord- und Ostsee vor, die sich definitiv nicht vor den Südseeparadiesen verstecken müssen.

Warnemünde

15 Kilometer lang, bis zu 80 Meter breit, feinster weißer Sand: Der Strand von Warnemünde bei Rostock gilt als breitester Strand der Ostsee. Auch im Herbst ist dieser Strand ein lohnendes Ausflugsziel, natürlich wetterfest gekleidet. Wer seinen Strandurlaub gerne mit einem Städtetrip verbinden will, ist hier ebenfalls richtig. Lohnenswert ist ein Besuch Rostocks allemal, vor allem wegen des Hafens. Hier gibt es auch exzellente Fischbrötchen, direkt vom Kutter.

Spiekeroog

Wer Ruhe sucht, ist auf den Ostfriesischen Inseln schon mal richtig. Wer die absolute Ruhe sucht, sollte Spiekeroog anvisieren. Auf dem Eiland in der Nordsee sind Autos verboten, auch Fahrradfahren wird nicht gern gesehen. Dafür bewegt man sich mit der Kutsche fort, oder zu Fuß (die Entfernungen halten sich in Grenzen). Egal wo auf der Insel Sie sind, der Strand ist immer ganz nah. Und den nutzt man gefühlt für sich ganz alleine. Auf 15 Kilometer Länge verteilen sich die wenigen Besucher optimal. Und wenn Ihnen die Weite des Meeres irgendwann langweilig wird, erklimmen Sie doch einfach die Hohe Düne: Mit 24 Metern Höhe ist sie der höchste "Berg" Ostfrieslands.

 

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Haffkrug, Lübecker Bucht

Weißer, flach abfallender Strand und seichtes Meer: Das Seebad Haffkrug ist ideal für Familien und Ruhesuchende. In dem kleinen Örtchen erlebt man auch noch jahrhundertealte Fischertradition, überall werden einem fangfrische Leckereien aus der Ostsee angeboten. Wer es etwas trubeliger mag, fährt in das knapp fünf Minuten entfernte Schwesterbad Scharbeutz. Hier ist vor allem abends mehr geboten und ist der perfekte Ort, um sich mit einem Cocktail zu erfrischen und den Sonnenuntergang zu beobachten.

 

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Darßer Weststrand, Zingst

Wild und ungezähmt – so lässt sich der Darßer Weststrand an der Ostsee wohl am besten beschreiben. Er gilt neben der Copacabana und Miami Beach als einer der markantesten Strände der Welt. Nirgends lässt sich besser bestaunen, wie die Natur, die Kraft des Meeres und des Windes, die Küsten formt. Zu erreichen ist der Strand nur zu Fuß oder mit dem Rad, Strandkörbe oder einen Kiosk sucht man vergebens. Dafür genießt man die Ruhe, bestaunt unberührte Natur und entwurzelte Bäume. Ein einzigartiges Naturschauspiel.

 

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Amrum

Ein Erholungsparadies mitten in der Nordsee: Wandern Sie am langen Strand entlang, entdecken das Wattenmeer und beobachten die Seevögel auf der Jagd. Außerdem erwarten Sie eine großartige Dünenlandschaft und ein herrlicher Inselwald. Spektakulär ist auch ein Besuch bei den nahe gelegenen Seehundbänken. Hier kommen Sie den Heulern ganz nah.

St. Peter Ording

Zugegeben, ein Badestrand ist St. Peter Ording nicht. Dafür ist der Nordseestrand zu windig. Aber ein Spektakel ist er allemal: Hier findet man die vermutlich größte Sandbank der Welt und auch einen der breitesten Strände der Republik. Der konstante Wind zieht Surfer, Strandbuggyfahrer und Kitesurfer magisch an. Den besten Blick über das Treiben am Strand hat man von den Pfahlbauten aus. Hier gibt es auch wärmende Getränke und nordseetypische Delikatessen, sodass man es trotz des rauen Wetters lange aushalten kann.

 

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Heiligenhafen

Eine perfekte Mischung aus feinem Strand und schroffer Steilküste bietet dieser schleswig-holsteinische Strand. Außerdem spaziert man hier noch über grüne Salzwiesen. Ein besonders schönes Naturschauspiel sind die Nehrungsküsten, auch "Sandhaken" genannt. Die schmalen Landstreifen trennen das offene Meer von den flacheren Teilen. Empfehlenswert ist außerdem eine Wanderung durch das Naturschutzgebiet Graswerder. Vor allem Vogelfans kommen hier auf ihre Kosten.

Utersum, Föhr

Normalerweise gilt auf der Nordseeinsel: Baden geht nur bei Hochwasser. Einzige Ausnahme: Der Strand von Utersum. Grund dafür ist ein Priel, der direkt vor der Küste verläuft und immer Wasser führt. Aber nicht nur wegen der Badegarantie sollten Sie dem Strand einen Besuch abstatten. Bei schönem Wetter haben Sie hier auch einen fantastischen Weitblick und die Inseln Amrum und Sylt . Außerdem beobachtet man hier die schönsten Sonnenuntergänge weit und breit.

 

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Helgoland

Bekannt ist die Nordseeinsel ja eigentlich für zollfreies Einkaufen. Aber auch darüber hinaus ist das Eiland reizvoll, vor allem wenn man gerne am Strand ist und Tiere beobachten möchte. Helgoland besteht eigentlich aus zwei Inseln, die kleinere von beiden wird schlicht "Düne" genannt. Sie besteht fast nur aus Strand, und auf diesem Tummeln sich hunderte von Seerobben. Die Tiere sind absolute Profis und lassen sich gern von Besuchern mit der Kamera ablichten. Auf der größeren Insel ist die "Lange Anna" ein Highlight: Der 50 Meter hohe Felsturm ragt vor der Küste aus dem Meer und ist eine beliebte Brutstätte für zahlreiche Nordseevögel.

 

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Hörnum, Sylt

Natürlich darf in unserer Aufzählung Deutschlands wohl berühmteste Insel nicht fehlen. Denn neben Promis gibt es hier auch zahlreiche Strände zu entdecken. Einer der schönsten und ruhigsten ist der Hörnumer Oststrand. Hierhin ziehen sich die Sylter zurück, um dem Trubel auf ihrer Insel für ein paar Stunden zu entkommen. Wegen dem flachen Wasser ist dieser Abschnitt auch beliebt bei Familien mit Kindern, die milden Winde machen ihn zu einem perfekten Spot für Windsurfeinsteiger.

Ok, zugegeben: Nicht für jeden sind Deutschlands Küsten schnell zu erreichen. Für all diejenigen, die im Süden der Republik wohnen, deshalb hier noch zwei "Strände" in Ihrer Nähe:

Eibsee

Kristallklar liegt er da, der Eibsee. Er zählt zu den saubersten Seen Oberbayerns. Und auch die Luft hier oben, auf knapp über 1000 Metern Höhe, ist herrlich frisch. Ringsum türmen sich die Alpen auf und spiegeln sich im Wasser. Am Ufer finden sich zahlreiche flachere Stellen, an denen es sich herrlich entspannen lässt. Oder man mietet sich ein kleines Ruderboot und fährt die weniger gut erreichbaren (dafür herrlich einsamen) Stellen des Sees an.

Chiemsee

Feinen weißen Sandstrand gibt es auch im bayerischen Voralpenland, nämlich am Chiemsee. Zum Beispiel am Strandbad Übersee. Und während man so seine Füße im Sand verbuddelt und sie vom leicht schwappenden Wasser umspülen lässt, blickt man auf das malerische Bergpanorama ringsum und sieht der Sonne beim Untergehen zu.

 

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