Die Ascent: Ein neues Schiff, das zu meinem Urlaubsstil passt

14.04.2026

Hallo, ich bin Anika und Einsteigerin im Kreuzfahrtbereich. Die Kreuzfahrtbranche verzeichnet in letzter Zeit Rekordzahlen, was Buchungen angeht. Viele Neulinge wie ich gehen an Bord, um diese Art der Reise auszuprobieren. Die Suche nach der richtigen Reederei war für mich recht aufwendig. Ich habe stundenlang gegoogelt und alle möglichen „Welche Kreuzfahrt/Welches Schiff passt zu mir?“-Tests gemacht. Aber nichts ist so aussagekräftig wie eine Kreuzfahrt selbst.
Nach meinem zweitägigen Kurztrip auf der Jungfernfahrt des neuesten Celebrity-Schiffs kann ich sagen: Diese Reederei bietet ein Erlebnis, das perfekt zu mir passt. Komfortabel statt kitschig. Ungezwungen statt steif. Und das Beste: Man muss nicht viel Erfahrung mit Kreuzfahrten haben, um sich an Bord wie zu Hause zu fühlen. Hier sind meine Eindrücke von meiner kurzen Reise mit der „Ascent“.

Wie ein gemütliches Stadtviertel, nur eben auf dem Wasser

Was mir an Bord der Ascent besonders auffiel: Ich fühlte mich eher wie in einem meiner Lieblingsviertel als auf einem Kreuzfahrtschiff. Wie ich herausfand, lag das daran, dass die Reederei Celebrity für das Design des neuen Schiffs Architekten aus dem Landbereich beauftragte. So wirkte es, als hätten sie eine Cocktailbar aus Manhattan kopiert und auf Deck 4 verlegt. Oder mein Lieblings-Sushi-Restaurant zum Highlight des Schiffes gemacht.
Es gab unzählige Restaurants und Bars, die ich unbedingt ausprobieren wollte. Ich liebe das Leben in der Großstadt. Daher genieße ich es, so viele verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung zu haben. Sei es ein romantisches französisches Bistro oder ein gemütliches Lokal für den späten Abend. Und wie jeder Stadtbewohner weiß, liegt der Schlüssel zu einem großartigen Viertel darin, dass alles nur wenige Schritte voneinander entfernt ist. Genau das schafft die Ascent.

Die Sunset Bar

Wie in der eigenen Nachbarschaft entwickelt man auch hier seine Lieblingsplätze. Meiner war die Sunset Bar am Heck des Schiffes: Atemberaubende Aussicht, Strand-Ambiente und eine erlesene Cocktailkarte. Für ruhigere Moment empfehle ich die Bar Eden, direkt darunter. Gemütliche Möbel im 60er-Jahre-Stil und viele Grünpflanzen schaffen eine entspannte Atmosphäre. 

Mein bestes kulinarisches Erlebnis hatte ich im Fine Cut, dem Steakhaus. Ich träume immer noch von diesem herrlichen Tomahawk-Steak mit überbackenen Blauschimmelkäse-Makkaroni. Plüschige Samtsessel, gedämpfte Beleuchtung und Live-Musik machten den Abend besonders stimmungsvoll.

Ein perfekt ausbalancierter Martini

Wenn ich nach dem Abendessen noch Platz für einen Drink hatte, ging ich in die Martini Bar. Die Drinks sind stark. Besonders der Ketel One Espresso Martini vom Fass ist ein Highlight! Die Barkeeper balancieren Gläser auf der Stirn, während sie ihre handgemachten Kreationen mixen. Sie werfen Flaschen so hoch in die Luft, dass sie fast die Kronleuchter berühren. Kein Wunder also, dass die angrenzende Tanzfläche im Laufe des Abends oft der angesagteste Treffpunkt war.

Wie in einem luxuriösen All-inclusive-Resort

Dabei meine ich nicht nur das Essen und Trinken: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zum Tanzen (unter anderem in einer Silent Disco) oder mit anderen Gästen ins Gespräch zu kommen. Zum Beispiel gibt es Angebote für Yoga im Dachgarten, Pickleball-Turniere (das ist ähnlich wie Padel-Tennis) oder ein Pool-Quiz. Es gibt außerdem ein gut ausgestattetes Fitnesscenter, einen Spa-Bereich und einen Poolbereich, der mit dem eines schicken Urlaubsresorts mithalten konnte. 

Bordprogramm

Das Unterhaltungsprogramm an Bord wird als eines der besten beworben. Die zweitägige Jungfernfahrt war für Experten aus der Kreuzfahrtbranche. Ich denke, das ist ein besonders schwer zufriedenzustellendes Publikum. Dennoch war das Feedback zu Aktivitäten und Shows ausnahmslos positiv. Besonders beeindruckend war die Akrobatikvorführung im hochmodernen Theatersaal. Umgeben von hochauflösenden Bildschirmen und modernster Licht- und Tontechnik bot jeder Platz beste Sicht auf die Bühne.

Shows am Abend

Ich würde eine Kreuzfahrt als „unkomplizierte Reiseart“ beschreiben. Man bekommt nicht nur hochwertiges Essen, leckere Getränke und gute Unterhaltung. Zum Erlebnis gehört auch der rundum durchdachte Service an Bord: Keine langen Schlangen am Check-in, keine komplizierten Kautionszahlungen, man scannt die Bordkarte und los geht’s. Ich habe mein Gepäck beim Gepäckträger abgegeben und es war innerhalb von 20 Minuten auf meiner Kabine. Und ich war direkt im Urlaubsmodus. 

Celebrity Ascent

Obwohl ich bisher noch nicht viele Kreuzfahrten unternommen habe, schätze ich an ihnen besonders, wie einfach man sich entspannen kann. Man muss nicht unzählige Restaurantbewertungen durchforsten, um ein geeignetes Restaurant zum Abendessen zu finden. Auch die Parkplatzsituation oder Abfahrtszeiten der öffentlichen Verkehrsmittel bereiten kein Kopfzerbrechen. Alles ist einfach und bequem erreichbar. Kaum war ich von Bord, wollte ich sofort wieder zurück – für mich ist das der Inbegriff eines gelungenen Urlaubs.

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