Bilderbuch London - die 10 besten Fotospots in Englands Hauptstadt

09.09.2018

Rote Doppeldecker-Busse und Telefonhäuschen, schwarze Taxis und Pelzmützen der Wachsoldaten. Die Themse, das Riesenrad und der Tower. In London reiht sich ein Postkartenmotiv an das nächste. Aber wo genau stehen die Leute eigentlich, wenn sie das perfekte Foto schießen? Wir verraten es Ihnen.

Die rote Telefonzelle

Den Anfang macht ein absoluter Klassiker. Überall werden Telefonzellen ein immer seltenerer Anblick, da bildet auch London keine Ausnahme. Aber einige der stylishen roten Häuschen findet man auf Spaziergängen durch die Stadt schon noch. Broad Court in Covent Garden ist eine beliebte Adresse, an der sich noch eine ganze Reihe befindet.

 

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Der London-Dreier

Riesenrad? Check! Houses of Parliament? Check! Roter Doppeldecker-Bus? Check! Welcher London-Reisende hat keinen Spaziergang entlang der South Bank auf dem Programm stehen? Ab und an lohnt es sich, den Kleinkünstlern, dem Büchermarkt und auch dem National Theatre den Rücken zuzudrehen. Mit ein bisschen Glück gelingt Ihnen dieser London-Dreier.

 

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Die Tower Bridge

Die Brücke ist natürlich ein Muss auf der Fotoliste. Es gibt lange Abhandlungen darüber, ob sie nun besser vom Nord- oder Südufer zu fotografieren ist und welcher Winkel die perspektivische Ungleichheit der Türme am besten ausbügelt. Unser Tipp ist ein Bild in der Dämmerung, ob Morgen oder Abend, da haben wir keine Präferenz – beides hat seinen Charme. Wichtiger ist, dass Sie auf jeden Fall auch in die Tower Bridge reingehen. In der dortigen Ausstellung erfahren Sie nicht nur vieles Spannende über viktorianische Ingenieurskunst, sondern auch über die Geschichte der Stadt.

 

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Die Millennium Bridge

Und gleich noch eine Brücke: Wie der Name vermuten lässt, wurde die London Millennium Footbridge im Jahr 2000 eröffnet. Und wie so viele Nesthäkchen ist auch dieses den Londonern besonders an Herz gewachsen. Wer heute zum ersten Mal über die reine Fußgängerbrücke läuft, wird sich fragen, wieso sie liebevoll „wobbly Bridge“ (wackelige Brücke) genannt wird. Das liegt daran, dass sie am Eröffnungstag unter den ersten Passanten plötzlich nahezu unkontrolliert zu schwanken begann. 37 nachträglich eingebaute Dämpfer haben das Problem aber mittlerweile behoben. Am Südende hat man in einer ruhigen Minute die Chance, die St.-Pauls-Kathedrale am Nordufer der Themse in Szene zu setzen.

 

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Keine London-Tour ohne Pub!

Auf der Liste der typischen Londoner Fotomotive darf natürlich ein Pub nicht fehlen. Das Churchill Arms ist eines der älteren und hat eine durchaus interessante Geschichte. Seinen jetzigen Namen erhielt es nach Ende des 2. Weltkrieges. Und er ist auch nicht einfach aus der Luft gegriffen. Winston Churchills Großeltern gehörten hier schon im 19 Jahrhundert zu den Stammgästen. Auf einer Fotosafari ist das Pub vor allem wegen seiner überbordenden Bepflanzung ein beliebter Stopp. Sie finden das Pub nahe Notting Hill Gate in der Kensington Church Street. 

Ein Foto von Big Ben?

Das ist gar nicht so einfach. Wie Sie sicher aus Fernseh-Quizshows bereits wissen, ist Big Ben natürlich nur der Name der Glocke. Der Turm, in dem sie hängt, heißt seit 2012 (dem diamantenen Thronjubiläum der Queen) Elizabeth Tower. Der Clock Tower (wie er bis 2012 schlicht hieß) ist nicht so leicht optimal abzulichten. Wenn man nämlich zu nah dran steht, überdeckt seine bildfüllende Wucht komplett die elegante Majestät, mit der er über den Stadtteil Westminster wacht. Im Garten des St.-Thomas-Krankenhauses gleich am gegenüberliegenden Ufer der Themse lässt er sich aber in ganzer Pracht aufs Bild bannen.

Auf den Spuren von Dan Brown

Bis zum Bestseller „Sakrileg“ wusste selbst mancher London-Wiederholungstäter nicht, dass es hier eine Kirche der Tempelritter aus dem 12. Jahrhundert gibt. Dabei liegt sie keine 50 Meter von der geschäftigen Fleet Street in der City entfernt. Die Inns of Court, die Anwaltskammern in England und Wales, sind ebenfalls in der Gegend angesiedelt. So bekommt man hier mit etwas Glück nicht nur Gebäude aus drei verschiedenen Jahrhunderten vor die Kamera. Auch ein Barrister in schwarzer Robe und mit Pferdehaarperücke (die ist übrigens für Männer wie Frauen gleichermaßen Pflicht) direkt neben einer US-amerikanische Pfandfindergruppe ist kein seltener Anblick.

 

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Eine Oase in der hektischen Großstadt

Und hier gleich noch ein geheimer Platz mitten in der Stadt, den - erfreulicherweise - erstaunlich wenige Leute kennen. Neal’s Yard im geschäftigen Covent Garden ist der ideale Ort für einen ausgiebigen Lunch, ein bisschen Shopping und ganz viele Fotos. Wenn Sie bei einem Spaziergang in der Gegend einfach mal in ein paar kleine Seitenstraßen einbiegen, werden Sie die hübsche Oase sicher finden. 

Zu Besuch bei den Dinosauriern

London, das heißt unweigerlich auch immer Regen. Diese Assoziation hält sich beständig, obwohl überall nachzulesen ist, dass es in Rom im Schnitt viel mehr regnet als in Englands Hauptstadt. Aber egal. Nicht nur bei schlechtem Wetter lohnt es sich, einen Indoor-Fotospot auf der Liste zu haben. Die Ausstellungen im Natural History Museum wechseln gelegentlich, aber egal ob Wal- und Dinosaurier-Skelett, die 162 dekorativen Paneele der Hintze Hall setzen jedes Exponat gekonnt in Szene. Das Museum befindet sich in South Kensington. 

 

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Zeitreise gefällig?

Die kleine Scala Street liegt mitten im hippen Stadtteil Camden, an der Grenze zwischen den Vierteln Bloomsbury und Fitzrovia. Hier sind mehrere Universitäten mit verschiedensten Fakultäten zuhause. Zwei Straßen weiter strömen die Massen in ein Großkino. An dieser einen Ecke jedoch, scheint die Zeit still zu stehen. Pollock's Toy Museum hat sich auf viktorianisches Spielzeug spezialisiert. Und wenn Sie auch noch das Glück haben, dass gerade niemand ein Rennrad aus dem 21. Jahrhundert vor der Tür angekettet hat, ist die Zeitreise gelungen.

 

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