Kulinarische Rundreise – Rezepte aus aller Welt

26.03.2020

Wer nicht reisen darf, hat Zeit davon zu träumen. Mit diesen Lieblingsrezepten aus aller Welt schwelgen Sie in Erinnerungen oder freuen sich auf neue Urlaubsziele. 

Ob Kaiserschmarrn, der Sie an Ihren letzten Aufenthalt in den Bergen erinnert, oder Coq au vin, das im Ofen schmort, während Sie bei einem Glas Wein an Paris denken. Mit diesen Lieblingsrezepten des Travelzoo-Teams toben Sie sich in der Küche kreativ aus. Sogar Moderatorin, Yoga-Expertin und Autorin Kerstin Linnartz hat zwei Gerichte beigesteuert.

Die Rezepte in der Übersicht:

Coq au vin Stifado Pasta e Patate
Pad Thai Kaiserschmarrn Risalamande
Wareniki mit Erdbeeren Dal mit roten Linsen  
Hummus Ragù Bolognese  

Coq au vin – Frankreich

Susanne Lettenmeier: In Frankreich feiert man das Leben mit gutem Essen. So begründete die Unesco 2010 ihre Entscheidung, die französische Küche zum Weltkulturerbe zu ernennen. Kompliziert muss die Zubereitung der Gerichte dabei nicht immer sein. Für diese Variante von Coq au vin brauchen Sie nicht viele Zutaten und das Hähnchen schmort im Ofen, während Sie schon einmal gemütlich ein Glas Wein trinken.

Zutaten für 4 Personen: 6 Schalotten // 300 g gemischte Pilze // 2 Möhren // 4 Hähnchenschenkel // Salz, Pfeffer, Zucker // 5 Zweige Thymian, die Blättchen abgezupft // 175 ml Weißwein // 3 EL Olivenöl  //1 EL kalte Butter

Dazu: Knuspriges Baguette

  1. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Schalotten schälen und halbieren. Die Pilze putzen, abbürsten und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Möhren schälen und in schmale Stifte schneiden.
  2. Die Hähnchenschenkel waschen, trocken tupfen, kräftig salzen und in einen Schmortopf geben (alternativ kann man eine Auflaufform mit Alufolie verwenden). Gemüse und Kräuter rundherum verteilen und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Weißwein und eine kräftige Prise Zucker dazugeben und alles mit dem Olivenöl beträufeln.
  3. Das Coq au vin zugedeckt im Ofen auf der mittleren Schiene etwa 80 Minuten garen. 20 Minuten vor Ende der Garzeit den Deckel abnehmen, so dass das Hähnchen eine Kruste bekommt. Die Butter in Flöckchen über dem Gemüse verteilen, damit der Weißweinsud eine schöne Konsistenz bekommt.

Pad Thai – Thailand

Kerstin Linnartz: „Ich habe eine Pad-Thai-Challenge mit einer Freundin auf Koh Samui gemacht – eine Woche lang aßen wir nur Pad Thai, jedes Mal in einem anderen Restaurant. Es war in jeder Location komplett anders, aber immer lecker!"

Zutaten für 4 Personen: 400 g Reisbandnudeln // Bund Lauchzwiebeln // 1 Knoblauchzehe // 1 Stück Ingwer // 1 bis 2 rote Chilischote //  100 g geröstete, ungesalzene Erdnüsse // 150 g Mungobohnensprossen // 8 EL Sesamöl // Saft von 2 Limetten // 2 EL brauner Zucker // 6 EL Sojasoße // 24 kleine rohe Garnelen (ohne Kopf und Schale) // 3 Eier // 1 Töpfchen Korianderkonzentrat oder frischen Koriander

  1. Übergießen Sie die Reisbandnudeln mit kochendem Wasser und lassen Sie diese etwa 15 Minuten lang quellen.
  2. Gleichzeitig putzen Sie die Lauchzwiebeln und schneiden diese in Ringe. Chilischote, Knoblauch, Ingwer schneiden Sie in feine, die Erdnüsse hacken Sie in grobe Stücke. Die Sprossen waschen Sie ab und lassen Sie abtropfen.
  3. Nun sollten die Reisbandnudeln gar sein, gießen Sie das Wasser ab.
  4. Vermengen Sie 6 EL Sesamöl, 6 EL heißes Wasser, Limettensaft, Zucker und die Sojasoße.
  5. Nun sind die Garnelen an der Reihe: Nach dem Abwaschen und trocken putzen braten Sie diese mit Öl ca. 3 Minuten lang an. Nehmen Sie diese aus der Pfanne und braten Sie Lauchzwiebeln, Ingwer, Chilischote und Knoblauch kurz an. Nach etwa 2 Minuten fügen Sie das Ei hinzu und lassen es unter Rühren kurz stocken.
  6. Nun fügen Sie alles in der Pfanne zusammen. Jetzt können Sie das Pad Thai mit Koriander anrichten.

Wareniki mit Erdbeeren – Russland

Katharina Görlitz: Eigentlich backe ich nicht viel. Da es bestimmt auch anderen so geht, verrate ich, dass es in Russland die „faule“ Variante der Wareniki gibt: Dabei genießt man Tagliatelle mit gezuckertem Schmand und frischen (zerquetschten) Erdbeeren – eine süße und erfrischende Speise für den Sommer. Das „richtige“ Rezept schmeckt aber natürlich noch besser. Hier eine Anleitung für das traditionelle Gericht. 

Zutaten für 4 Personen: 500 g Mehl // 2 Eier // ½ TL Salz // 1 kg Erdbeeren // Schmand und Zucker nach Belieben // geschmolzene Butter

  1. Mehl, Eier und Salz mit ein wenig Wasser zu einem festen Teig vermischen und kneten. Diesen anschließend 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Erdbeeren putzen, waschen, würfeln und zuckern.
  3. Den Teig zu einer Wurst formen und in Scheiben schneiden. Jede Scheibe wird ausgerollt und mittig mit gezuckerten Erdbeeren belegt. Die Enden der Scheibe kleben Sie fest zusammen.
  4. Anschließend kochen Sie die Wareniki rund fünf Minuten in siedendem, gesalzenem Wasser. Achten Sie darauf, dass der Teig nicht am Boden des Topfs festklebt. Sie können die gekochten Warenikis mit gezuckertem Schmand oder geschmolzener Butter servieren.

Hummus – Israel

Katrin Winklmaier: In Israel gehören Kicherebsen zum täglichen Leben. Auch ich habe während meines Urlaubs diese Bohnenart kennen und lieben gelernt. Mein Lieblingsgericht: Hummus. Man kann ihn nach Belieben würzen, er ist schnell gemacht und gesund ist er auch noch.

Zutaten: 1 Dose Kichererbsen (400 g) oder 250 g getrocknete Kichererbsen // 1-2 Zehen Knoblauch // Saft einer halben Zitrone // 3 EL Olivenöl // 2 EL Tahini (Sesammus) // ½ TL Salz // Pfeffer // Kreuzkümmel

  1. Die Kichererbsen abseihen und kurz abtrocknen lassen. Die abgeseihte Flüssigkeit aufheben, man kann sie später wieder zum Hummus geben, um es luftiger zu machen. Getrocknete Kichererbsen vor der Verwendung mindestens zwölf Stunden im Wasser einweichen und anschließend eine Stunde kochen.
  2. Knoblauch klein schneiden oder in der Knoblauchpresse zerdrücken und zu den Kichererbsen hinzugeben. Anschließend alle weiteren Zutaten beifügen.
  3. Alles pürieren, bis man eine Masse ohne Klumpen erhält. Ist die Masse zu dick, etwas Wasser, Zitronensaft oder Dosenflüssigkeit hinzuzugeben.
  4. Optional kann man das Hummus noch mit Petersilie, Paprika, Chili oder anderen Zutaten garnieren.

Stifado – Griechenland

Marco de Martino: Ein echtes Sonntagsgericht der griechischen Küche ist Stifado: geschmortes Kaninchen mit Zwiebeln. Viele Zutaten der heutigen Mittelmeerküche fehlen beim klassischen Rezept dieses Nationalgerichts komplett, darunter Tomaten oder Paprika – sie kamen erst mit der Entdeckung Amerikas nach Europa.

Beim Fleisch und den Beilagen kann man durchaus variieren, keinesfalls fehlen dürfen Zwiebeln – und zwar viele – sowie Nelken und Zimt. Sie machen Stifado zum wärmenden Comfort-Food für verregnete Wochenenden.

Zutaten für 4 Personen: 1 Kaninchen, zerlegt (alternativ: 1–1,5 kg Lamm- oder Rinderschulter) // 500 g (möglichst kleine) Zwiebeln, weiß // 5-6 Karotten // 1-2 Stangen Staudensellerie // 500 ml Rotwein, trocken // 2 TL Essig, rot // 200 ml Wildfond (bzw. Lamm-/Rinderfond) // 2 Zimtstangen // 3 Nelken // 3 Lorbeerblätter // 2 Knoblauchzehen // 1-2 Zweige Thymian //Olivenöl // Salz // Pfeffer

Als Beilage eignen sich griechische Kritharaki-Nudeln, warmes Brot, Reis oder Kartoffeln.

  1. Am Vortag Wein, Olivenöl, fein gehackten Knoblauch sowie Nelken, Zimtstangen und Thymian zu einer Marinade vermischen und das Fleisch darin über Nacht einlegen. Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.
  2. Mindestens fünf Stunden vor dem Essen mit der Zubereitung beginnen. Das Fleisch aus der Marinade nehmen und diese durch ein Sieb gießen. Marinade und Gewürze zur Seite stellen.
  3. Die Zwiebeln vorsichtig schälen. Hierbei die Spitze möglichst nicht abschneiden und einen kleinen Teil des Strunks erhalten. So zerfällt das zarte Gemüse beim Kochen nicht.
  4. Den Ofen auf 160 Grad vorheizen. Währenddessen Olivenöl in einem großen Bräter erhitzen, das Fleisch salzen und pfeffern und anschließend von allen Seiten scharf anbraten.
  5. Die Zwiebeln über dem Fleisch verteilen und mit Essig ablöschen. Marinade darüber gießen und kurz aufkochen. Nun kommt der Bräter mit geschlossenem Deckel in den Ofen.
  6. Nach etwa zwei Stunden den Bräter herausnehmen, die Fleischstücke vorsichtig wenden. Die Zwiebeln sollen möglichst ganz bleiben. Die Gewürze aus der Marinade nun wieder hinzugeben – am besten so, dass sie nach dem Garen einfach entfernt werden können.
  7. Den Bräter nochmals für zwei Stunden in den Ofen stellen. Anschließend prüfen Sie den Garzustand des Kaninchens. Wenn sich das Fleisch schon bei leichtem Druck vom Knochen löst, ist das Stifado perfekt.

Kaiserschmarrn – Österreich

Katrin Winklmaier: Für mich gibt es keine Hütteneinkehr ohne Kaiserschmarrn. Schön fluffig, in der Pfanne serviert, ist er das ideale Essen nach einem anstrengenden Aufstieg oder einem langen Tag auf der Piste.

Zutaten: 200 g Mehl // 30 g Zucker // Salz // 4 Eier // 300 ml Milch // 40 g Butter // 30 g Rosinen // Staubzucker zum Bestreuen

  1. In einer Schüssel Mehl, Zucker, Salz und Eigelb mit Milch zu einer glatten Masse verrühren.
  2. Eiklar in einer anderen Schüssel zu einem steifen Schnee schlagen und danach vorsichtig unter den  Teig heben.
  3. Die Butter in einer großen, flachen Pfanne erwärmen und aufschäumen lassen, den Teig langsam eingießen, und auf beiden Seiten anbacken.
  4. Anschließend die Pfanne in den vorgeheizten Backofen bei mäßiger Hitze fertig backen, bis der Kaiserschmarrn leicht goldbraun ist. Heißluft ca. 180°C für 10-12 Min.
  5. Danach die Pfanne aus dem Backofen nehmen. Den fertigen Teig mit zwei Gabeln in unregelmäßige Stücke zerreißen.
  6. Nun die Rosinen hinzufügen, gut verrühren und die Pfanne nochmals für ca. 1 Minute in den noch heißen Backofen geben.
  7. Den Schmarrn auf Tellern anrichten, mit Zucker bestreuen und mit beliebigem Kompott oder Apfelmus servieren.

Dal mit roten Linsen – Indien

Kerstin Linnartz: Dal ist ein indisches Nationalgericht – in allen Bevölkerungsschichten. Das Beste: Es ist leicht gemacht und man kann es auch toll für 2-3 Tage vorkochen, aufgewärmt schmeckt es nämlich noch besser! Man kann es nach Belieben mit Wunschzutaten ergänzen.

Zutaten für 2 Personen: 100 g rote Linsen // 1 Zwiebel // 1 Knoblauchzehe // 1 Scheibe Ingwer // 2 kleine Tomaten  // 2 Chilischoten, getrocknet // ½ TL Kreuzkümmelpulver // Kurkumapulver // 2 EL Butter

Dazu: Naan oder Reis

  1. Die Linsen abwaschen und abtropfen lassen. In der Zwischenzeit schneiden Sie Knoblauch und Ingwer in kleine Stücke. Die Tomaten und Zwiebeln schneiden Sie ebenfalls.
  2. Anschließend kochen Sie 250 ml Wasser mit Linsen, Knoblauch, Ingwer, Kurkumapulver und Salz. Lassen Sie etwa 30 Minuten lang alles ziehen. Gegebenenfalls müssen Sie etwas Wasser nachschütten, damit die Linsen nicht austrocknen.
  3. Erhitzen Sie etwas Butter in der Pfanne und braten Sie darin die Chilischoten, den Kreuzkümmel und die Zwiebeln goldbraun an. Anschließend fügen Sie die Tomaten hinzu.
  4. Wenn die Tomaten weich sind, geben Sie die Linsen hinzu und lassen alles zusammen nochmals 5 bis 10 Minuten köcheln.

Die Inspiration zu diesem Rezept finden Sie hier.


Ragù Bolognese – Italien, EmiliaRomagna

Marco de Martino: Die ganze Welt isst Pasta. Eines der beliebtesten Gerichte der italienischen Küche ist das Ragù. Die regionalen Abwandlungen der Fleischsoße sind vielfältig, in jedem Familienrezept steckt eine Geheimzutat oder ein besonderer Kniff bei der Zubereitung.

In Süditalien verwendet man größere Fleischstücke, auf Sizilien werden traditionell Erbsen hinzugegeben. In der Emilia-Romagna enthält das Rezept weniger Tomaten, dafür Karotten, Sellerie und Weißwein – sie dürfen in keinem echten Ragù Bolognese fehlen. Was nicht hineingehört: Spaghetti. 

Zutaten für 4 Personen: 500 g Tagliatelle // 500 g Rinderhack // 200 g Speck, fein gehackt (alternativ Mett) // 250 ml Weißwein, trocken // 250 ml Tomaten, passiert // 1 Zwiebel, weiß // 1-2 Stangen Staudensellerie // 1-2 Karotten // 1 Schuss Milch // Salz // Pfeffer // Olivenöl // Parmesan

  1. Gemüse fein hacken und in einen großen Topf mit etwas heißem Olivenöl geben. Umrühren und den Herd auf mittlere Stufe stellen. Ca. 10 Minuten ohne Deckel anbraten und zwischendurch umrühren.
  2. In der Zwischenzeit das Fleisch vermengen, mit ein wenig Salz und etwas mehr Pfeffer würzen.
  3. Die Flamme des Topfes wieder hochstellen und das Fleisch in einzelnen Portionen nacheinander zum Gemüse geben. Hierfür das bereits gebratene Fleisch im Topf zur Seite schieben und die jeweils nächste Portion in der Mitte garen.
  4. Den Inhalt des Topfes mit Weißwein ablöschen, unter Rühren aufkochen lassen. Die passierten Tomaten einrühren und mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen.
  5. Die Soße mindestens 90 Minuten, besser noch länger, bei geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme köcheln lassen. Zwischendurch kräftig umrühren.
  6. Die Nudeln bereiten Sie nach Packungsanweisung zu. Reiben Sie in der Zwischenzeit etwas Parmesan.
  7. Vor dem Abgießen der Nudeln nehmen Sie die Soße vom Herd und rühren die Milch ein. Je nach Konsistenz können Sie mit der Menge variieren.
  8. Vor dem Servieren vermischen Sie die Nudeln in einem großen Topf oder einer Schüssel mit einer kleinen Menge der Soße. Verteilen Sie die Pasta nun auf den Tellern, geben nochmal etwas Soße darüber und bestreuen die Portionen mit Parmesan.

Pasta e Patate – Italien, Kampanien

Katharina Görlitz: Die Pizza ist das wohl bekannteste italienische Essen, das ursprünglich von armen Leuten zubereitet worden ist. Genauso war es bei der Pasta mit Kartoffeln und auch dieses Gericht kommt aus der schönen Region Kampanien. Die Italiener wussten das Rezept zu verfeinern und bieten es heute in zahlreichen Restaurants an. Pasta e Patate genießen Sie also überall von Neapel über Capri bis hin zum Cilento.

Zutaten für 2 Portionen: 5 mittelgroße Kartoffeln (geschält und gewürfelt) // Parmesanrinde // 320 g gemischte Pasta // 1 große Zwiebel // 100 g Speckwürfel // ½ Liter Gemüsebrühe // 100 g Parmesan // nach Belieben fein gehackter Sellerie für den Geschmack // natives Olivenöl

    1. Olivenöl in der Bratpfanne heiß werden lassen und Zwiebeln darin andünsten, bis sie goldfarben sind. Speck und Sellerie hineingeben und kurz mitdünsten.
    2. Dann die Kartoffeln und eine Tasse Gemüsebrühe hinzugeben, aufkochen lassen und anschließend die Parmesanrinde beimengen und weiter kochen, während Sie immer wieder Gemüsebrühe hinzufügen. Parallel kochen Sie die Pasta in einem separaten Topf.
    3. Die Kartoffeln sollten 2 Minuten vor der Pasta gar sein. Zu diesem Zeitpunkt mischen Sie die Pasta in die Pfanne. Alles 2Minuten lang zusammen köcheln lassen, sodass die Flüssigkeit leicht andickt. Währenddessen immer rühren.
    4. Dann die Parmesanrinde entnehmen. Den geriebenen Parmesan unterheben und nach Wunsch schwarzen Pfeffer darübergeben. Anschließend können Sie das Gericht servieren. 

Risalamande – Dänemark

Jana Böhnk: Oft sind Mahlzeiten eng mit Bräuchen verbunden, so wie dieses traditionelle Gericht. An Feiertagen wird in Dänemark der Weihnachtsmandelmilchreis Risalamande zubereitet. Eine einzige ganze Mandel ist in der riesigen Schüssel versteckt. Wer diese findet erhält ein kleines Geschenk vom Gastgeber.   

Zutaten für 4 Portionen: 250 g Milchreis // 1 Liter Milch // 250 ml  Wasser // 250 ml Sahne // 100 g gehackte Mandeln // 1 EL Zucker // Zimt oder Vanille

  1. Wasser aufkochen lassen und den Milchreis dazugeben. Nach 3 Minuten fügen Sie die Milch hinzu. Bei schwacher Hitze etwa 35 Minuten mit geschlossenem Deckel ziehen lassen.
  2. Anschließend geben Sie Butter, Zucker und nach Vorliebe Zimt oder Vanille hinzu.
  3. Nach Erkalten des Milchreichs heben Sie die Mandeln und die geschlagene Sahne unter. Wenn Sie möchten verstecken Sie eine ganze Mandel in der Schüssel und halten ein kleines Geschenk bereit.
  4. Besonders gut schmeckt Risalamande mit angedickten Kirschen oder roter Grütze.
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