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Sicherheit auf See

Große Reiseunglücke sind eher selten, enden jedoch oft tragisch. Wenn die Reiseindustrie nicht aus Fehlern lernt, bleibt der schmerzliche Verlust der Opfer doppelt sinnlos. Deshalb hatte es auch oberste Priorität, die Blackbox der 2009 zwischen Rio und Paris abgestürzten Air France Maschine 447 zu finden. Das Wissen um die Ursache des Unglücks führte zu gezielten Schritten, die eine Wiederholung eines solchen Dramas vermeiden sollen.

So stellt sich auch die Frage, ob der Untergang der Costa Concordia vor der italienischen Insel Giglio, die Schiffsindustrie eines Besseren belehrte. Nach den letzten Meldungen zu urteilen, sind die neuen Sicherheitsstandards auf Kreuzfahrtschiffen ein Schritt in die richtige Richtung.

Frühere Bestimmungen sahen vor, dass das Sicherheitstraining  innerhalb von 24 Stunden nach Auslaufen des Schiffs erfolgen musste. Dies erwies sich als besonders desaströs, nachdem die Costa Concordia schon am ersten Abend auf Felsen lief. Seither müssen die Gäste an Bord über alle Sicherheitsbestimmungen aufgeklärt werden, noch bevor das Schiff ausläuft.

Offensichtlich betrifft diese Maßnahme nur einen Aspekt von vielen, der zum Unglück auf der Costa Concordia führte. Es ist der erste Punkt auf der „Cruise Industry Operational Safety Review“, die im Januar von der CLA (Cruise Lines International Association), einer der weltgrößten Organisationen der Kreuzfahrtindustrie, eingeführt wurde. So bleibt auf eine weitere positive Entwicklungen zu hoffen, wodurch Kreuzfahrten noch sicherer werden, als sie es ohnehin schon sind.

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Ein Tipp von
Raphael

Travelzoo, London
Dienstag, 27. März 2012
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Raphael Giacardi