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Komm, wir fahren nach Amsterdam

Unterwegs in einer Stadt, die für kulturelle Vielfalt steht, für Shopping-Vergnügen, kulinarischen Genuss, Blumenkunst, aber auch das Rotlichtmilieu und Coffeeshops. Amsterdam zeigt viele Facetten. Neben bekannten Sehenswürdigkeiten wie Königspalast und Anne-Frank-Haus gibt es viele Plätze, die das beweisen.

Im südlich gelegenen Stadtteil De Pijp wohnten früher Arbeiter. Heute ist es ein Szeneviertel. Hier findet der größte Straßenmarkt Hollands statt, der Albert-Cuyp-Markt. Von montags bis samstags können Sie Stoffe und Kleidung, Wohnaccessoires, Antiquitäten und nicht zuletzt Lebensmittel bestaunen und kaufen. Am Ende der Straße finden Sie eine große Auswahl an fangfrischem Fisch, die Auswahl ist beeindruckend. Tipp: Von einem der Bäckerstände gönnen Sie sich am besten ein Stück Appeltaart (Apfelkuchen), möglichst lauwarm. Oder Sie kehren ein ins gesellige Orient-Restaurant Bazar, das mit arabischem Kitsch aufwartet. Auch ein orientalisches Frühstück wird angeboten. Amsterdam wird hier seinem Ruf als bunte Stadt absolut gerecht.

Zentraler Anlaufpunkt für Feierwütige ist der Rembrandtplein. Der einstige Buttermarkt wurde nach dem berühmten Maler benannt. Heute findet man hier Cafés mit Terrassen, Pubs, Restaurants und natürlich Coffeeshops. Bis zum bekannten Bloemenmarkt (Blumenmarkt) sind es von hier nur 200 Meter. Auch nicht weit entfernt vom Rembrandtplein: Das Kino Theater Tuschinski. Viele Filme werden in englischer Originalfassung gezeigt. Bei regnerischem Wetter lohnt sich ein Besuch schon wegen des beeindruckenden Gebäudes.

Bei Sonnenschein lohnt sich eine Erkundungstour der Amsterdamer Gewässer. Wer entspannen und besichtigen will, bucht eine Grachtenfahrt bei einem der vielen Anbieter; wer mit eigener Kraft vorankommen will, leiht ein Tretboot. Eine Stunde kostet zum Beispiel bei Canal Cruises 8 Euro pro Person. Die große Tretboot-Kunst besteht anschließend darin, entgegenkommenden Grachten und Motorbooten auszuweichen. Amsterdams Wasserstraßen sind sehr frequentiert.

Stylische, lustige und originelle Accessoires finden sich auf dem Flohmarkt Waterloopleinmarket zuhauf, zum Beispiel (Secondhand-)Kleidung, Schmuck und natürlich Fahrradzubehör. Sogar Fahrradreparaturen werden günstig angeboten. Gut shoppen lässt es sich auch auf der Haarlemmerstraat, zum Beispiel im Vintage-Laden Marbles VintageAls Snack bietet sich zum Beispiel ein Sandwich aus dem Delikatessenladen Ibericus an, in dem es laut TripAdvisor "den besten spanischen Schinken in Amsterdam" gibt.

Wenn Sie neugierig sind und einen Blick ins berüchtigte Rotlichtviertel der Stadt werfen wollen, suchen Sie sich am besten einen Platz vor dem Pub Old Sailor. Dort können Sie das geschäftige Treiben bei einem kühlen Grolsch beobachten. Gutes Essen gibt es aber auch im sogenannten Red Light District: Im Restaurant Tibet serviert man tibetisch inspirierte Gerichte - auf Wunsch authentisch gewürzt. Als das Restaurant 1993 eröffnete, war es nach eigener Aussage das erste tibetische Restaurant in den Niederlanden.

Kulinarisch nicht zu vergessen sind die niederländischen Frietjes: Sie sind dicker als normale Pommes Frites und deshalb "kartoffeliger" im Geschmack. Einer der wohl besten Frietjes-Läden der Stadt ist Velminckx Sausmeesters in der Voetboogstraat. Besonders zu empfehlen: die sogenannte Joppie-Saus mit Mayonnaise, Curry und Zwiebeln.

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Ein Tipp zu
Maria

Travelzoo, Hamburg
Donnerstag, 5. September 2013
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Maria Seliger