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Kärnten: Tauerntunnel mit neuer Röhre

Reisen ins österreichische Kärnten werden künftig sicherer und schneller. Dank des 3,7 Millionen teuren Ausbaus des Tauerntunnels, wird die Tauernautobahn A10 ab dem 30. Juni nicht mehr zwei- sondern vierspurig unter der Radstädter Tauern, einer Untergruppe der Zentralalpen, hindurchführen.   

Mit der zweiten Röhre versucht die österreichische Autobahngesellschaft ASFINAG die seit Jahren bestehende Überlastung einer der wichtigsten Nord-Süd-Achsen der Alpen in den Griff zu bekommen. Und das spart künftig nicht nur Zeit, sondern auch Benzinkosten.

Bislang galt die A10 stets als staureichste Strecke Österreichs und der Tauerntunnel als Nadelöhr im alpinen Transitverkehr. Stau und daraus resultierende Unfälle galten während der Ferienzeit als vorprogrammiert.

Mit der Inbetriebnahme der zweiten Tunnelröhre werden diese Verkehrsrisiken nun erheblich minimiert, heißt es im Onlinemagazin ‚Der Mobilitäts Manager‘. Dazu tragen laut dem Fachmagazin für Unternehmensmobilität nicht nur das reduzierte Verkehrsaufkommen bei, sondern auch die insgesamt 650 Kameras, die den Verkehr auf der A10 zwischen Kärnten und der oberösterreichischen Landesgrenze aufzeichnen. Ausgewertet werden die Bilder der Mautpflichtigen Strecke in der Zentrale der Autobahn-Betreibergesellschaft, wo auf 18 Großbildschirmen der Verkehr und mögliche Gefahrensituation 24 Stunden am Tag überwacht werden.

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Ein Tipp von
Gesa

Travelzoo, Hamburg
Freitag, 10. Juni 2011
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Gesa Mundt