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Griechenland-Urlaub trotz Krise sehr zu empfehlen

Sonne, Meer und leere Strände - die Krise in Griechenland nimmt immer größere Dimensionen an. Aufgrund negativer Medienberichte über die Demonstrationen in Griechenlands Hauptstadt Athen bleiben die Touristen dem gebeutelten Land fern. 

derwesten.de berichtete, dass die Tourismusbrache in diesem Jahr einen Rückgang der Touristenzahlen von etwa 30 Prozent erwartet. Und das kann dramatische Folgen haben.

Mit rund 800.000 Menschen, die laut dem Verband griechischer Tourismusunternehmer SETE direkt oder indirekt im Tourismus arbeiten, ist der Tourismus eine der wichtigsten Stützen der griechischen Wirtschaft. Der in den vergangenen Jahren erwirtschaftete Umsatz entspricht 15,7 Prozent der Einnahmen des Landes. Diese drohen nun stark einzubrechen, was ein Ausscheiden aus der Europäischen Union (EU) immer wahrscheinlicher macht.

Insbesondere deutsche Touristen sind nicht bereit die griechische Wirtschaft zu unterstützen und das Land in dieser schwierigen Zeit zu bereisen. Gründe hierfür sind zum einen die Angst vor dem Groll der Griechen, welche den auferlegten Sparkurs vor allem mit Angela Merkels Politik in Verbindung bringen. Und zum anderen die Angst vor Unruhen im Land. „Sie denken, Griechenland ist wie ein terroristisches Land. Es ist, als seien wir die Taliban", sagte eine Souvenirverkäuferin aus Athen dem Wallstreet Journal.

Aus Angst, durch Finanzchaos und soziale Unruhen ihren Griechenland-Urlaub nicht genießen zu können, buchten viele Urlauber ihre geplante Reise um. Grund hierfür ist nicht zuletzt die negative Berichterstattung. „Die ausländischen Medien berichten nur über die Probleme in Athen. Vom Rest des Landes zeigen sie gar nichts", kritisiert der Vorsitzende des Hotelierverbands im Urlaubsort Nafplio, Panagiotis Moriatis laut Medienberichten. Dabei sei es in den touristischen Hochburgen wie Rhodos und Kreta sehr ruhig. Und das kann ich nur bestätigen.

Während meines einwöchigen Urlaubs auf der Insel Mykonos habe ich nur Gastfreundschaft erfahren. Von Anfeindungen und Unruhen war keine Spur – im Gegenteil. Die Einwohnen wissen, dass Sie auf die deutschen Touristen angewiesen und diese nicht generell für die politischen Entscheidungen der Bundesregierung verantwortlich sind.

Um eben jene verschreckten Touristen dennoch ins Land zu locken, setzt Griechenland auf große Rabatte. Um rund 20 Prozent sollen die Hoteliers und Reiseveranstalter momentan ihre Preise reduzieren. Wir haben sogar Angebote für die Hälfte des Normalpreises gefunden.
Ich selbst habe auch von einem unserer Angebote profitiert und einen phantastischen Urlaub im Vier-Sterne-Hotel Pietra e Mare verbracht und kann dieses Hotel nur weiterempfehlen.

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Ein Tipp zu
Gesa

Travelzoo, Hamburg
Freitag, 1. Juni 2012
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Gesa Rathke