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Das etwas andere karibische Abenteuer

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Als zwei meiner Freunde mir eröffneten, sie würden nach Culebra ziehen, um dort eine Ferienanlage zu betreuen, brauchte es Lupe, Weltkarte und Fingerspitze bis ich die Nachricht richtig zuordnen konnte. Die Insel Culebra, mit einer Population von 1800 Einwohnern, ist ein Fleck in der Karibik, irgendwo zwischen Puerto Rico und St. Thomas. Kein Wunder, dass mein Interesse sofort geweckt war! Wie sich herausstellte, sollte meine Reise dorthin ein etwas anderes karibisches Abenteuer werden.

Urlaub am Flamenco Beach – dem zweitschönsten Strand der Welt

Denn auf der kleinen Insel sucht man teure Hotels und All-Inclusive-Resorts vergeblich. Was man stattdessen findet ist das authentische Inselleben weitab vom Tourismus und einige der schönsten Strände der Karibik. Zu meinem Glück befand sich meine Unterkunft in unmittelbarar Nähe zum Flamenco Beach, der als zweitschönster Strand der Welt gilt und sich durch sein kristallblaues Wasser und den perfekten weißen Sand auszeichnet. Unter den paradiesischen Palmen finden sich zudem bunt bemalte Militärwagen – antike Überbleibsel, die an den Aufenthalt der U.S. Navy auf der Insel erinnern.

Um zur 18 Kilometer großen Insel zu gelangen, empfielt es sich ein Wasserflugzeug von Puerto Rico oder einer Nachbarinsel zu nutzen oder die Fähre vom Fajardo, Puerto Rico zu nehmen. Wie auch immer der Trip verlaufen soll, Autos können nicht mit auf die Insel gebracht werden. So sollte man sich im Vorwege überlegen bei Ankunft einen Mietwagen zu nutzen oder sich ein Fahrrad zu leihen. Als echter Abenteurer war es für mich ein tolles Ereignis auf dem halbstündigen Flug von San Juan vorn neben dem Piloten zu sitzen, während meine Reisebegleitung nahe dem Nervenzusammenbruch wohl andere Erinnerungen an den Flug hat.

Bongo-Sessions in den Bars –  lauschen Sie den Klängen der Karibik

Da nur sehr wenige Hotels auf der Insel existieren, weichen Besucher auf Gästehäuser, Camping oder Mietwohnungen aus. Extrem freundlicher Service, saubere und komfortable Zimmer mit Klimaanlage erwarten Sie und zeigen statt protzigem Fünf-Sterne-Luxus die authentische Lebensweise der Einheimischen. Und mal ganz ehrlich, bei so vielen möglichen Aktivitäten und dem herrlichen Klima ist man meist nur zum schlafen in seinem Zimmer.

Die Hauptstadt der Insel ist Dewey. Statt Hochhäusern oder Fast-Food-Restaurants säumen hier vielmehr kleine Restaurants, Einkaufsläden und Tauchschulen die Straßen. In den Bars finden sich Einheimische zu Bongo-Sessions zusammen oder um sich die unglaublichsten Geschichten zu erzählen. Egal ob relaxen am Strand unter Palmen, Schnorcheln, Parasailing, Boots- oder Fahrradausflüge – die Insel bietet für jeden etwas. Mein Highlight: Schnorcheln mit Meeresschildkröten.

Wer dem Alltagstrott entkommen will, sein Handy vergessen möchte und seine Uhr nach der Sonne stellen mag, für den ist die Insel Culebra eine perfekte Karibik-Alternative.

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Ein Tipp von
Chris

Travelzoo, Chicago
Montag, 3. September 2012
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Chris Vassil