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Barcelona wird züchtig

Wer durch Barcelonas Straßen schlendern möchte, sollte sein Outfit vorher auf zu viel nackte Haut hin kontrollieren. Bikini und Badeshorts sind seit Mitte Mai in den Stadtbezirken verboten. Wer sich nicht dran hält, muss laut Informationen von Spiegel.de mit Strafen von bis zu 500 € rechnen.

Ziel dieses neu eingeführten Bußgeldes ist Nacktheit auf öffentlichen Plätzen zu verbieten, was derzeit zu Diskussionen führt. Während sich die Ladenbesitzer in der katalanischen Hauptstadt über die Strafen freuen, fühlen sich die Verfechter der Freikörperkultur (FKK) diskriminiert. Denn selbst das Gehen mit nackten Füßen soll laut Zeitungsbericht strafbar sein.

Dabei gehe es laut dem stellvertretenden Bürgermeister von Barcelona nicht um das Diktieren eines Kleidungsstils. Vielmehr wolle er die Bevölkerung vor zu viel nackter Haut schützen. Der Vorwurf zur Geldmacherei sei ebenfalls nicht angebracht, da jedem Bußgeld eine Warnung voraus gehen soll. Lediglich diejenigen, die sich wiederholt erwischen lassen oder sich strikt weigern, etwas über zu ziehen, müssen tief in die Badetasche greifen. Und zwar zurecht, wie eine unserer Reise-Expertinnen empfindet.

"Als Einwohnerin von Barcelona empfinde ich es als unangenehm, wenn mir in der Stadt Menschen ohne T-Shirt begegnen", sagt Tamara Rodrígeuez, Mitarbeiterin des Spanischen Produktionsteams von Travelzoo. "Auch wenn Barcelona eine Küstenstadt ist, und der Strand nur wenige Meter von der Flaniermeile Ramblas entfernt ist, empfinde ich es einfach als eine Frage der Hygiene und des Anstandes, sich ein Shirt über zu ziehen. Ich möchte in einem Café oder in einem Geschäft jedenfalls keine halbnackten Touristen antreffen."

 

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Ein Tipp zu
Gesa

Travelzoo, Hamburg
Montag, 23. Mai 2011
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Gesa Rathke