> Von unseren Reise-Experten > Bücher, die zum Reisen inspirieren

Bücher, die zum Reisen inspirieren

1996 brachte der Bestseller Der Strand die Inseln Koh Phi Phi auf allerlei Reisekarten. Und plötzlich wollte jeder, der nach Thailand reiste, an diesen geheimnisvollen Ort gelangen – in das wahre, unberührte Paradies. Der Schriftsteller Alex Garland bediente sich jener Worte, die die Menschen dazu brachten, die von ihm in diesem Roman erschaffene Welt mit ihren eigenen Augen sehen zu wollen.

Als begeisterte Leserin mit Vorliebe für Reisen stelle ich immer wieder fest, dass es gerade Bücher sind, die mich dazu inspirieren, neue Orte zu besuchen.  Es gibt zwei Arten von Büchern, die dieses erreichen können: Reisebiographien wie When in Rome* von Gemma Townley oder Almost French* von Sarah Turnbull; oder es ist eben eine fiktive Geschichte, die an einem einmaligen oder besonders schönen Schauplatz spielt, wie in Der Strand.

Das Buch Holy Cow: An Indian Adventure* von Sarah Macdonald änderte meine Sicht auf Indien. Die vielen Vorurteile, die ich bis dahin gegenüber diesem Land hegte, ließen es ans Ende der Liste der von mir begehrten Reiseziele rutschen. Sarahs Buch, in dem sie über ihre Erfahrungen berichtete, die sie gemacht hat, als sie in Delhi lebte, änderte dies jedoch. Der Text lebt von unverblümten Beschreibungen des indischen Lebens. Dieser Roman öffnete mir die Augen und ließ mich erkennen, dass Indien viel mehr ist als das, was ich mir bisher darunter vorgestellt hatte. Jetzt steht es ganz oben auf meiner Liste.

Hier folgen einige weitere Buchtitel, die unsere Reise-Experten inspiriert haben.

My Life in France* von Julia Child, A Year in Provence* von Peter Mayle und Eine Affäre in Paris von Diane Johnson (die ersten beiden sind Memoiren, das letzte ist ein Roman) beeindruckten mich sehr. Als ich diese Werke las, hatte ich den Wunsch, in Frankreich zu leben oder zumindest eine Schlemmertour durch das Land zu machen!“ -- Kate McFarlane


„Obwohl ich das Buch nicht wirklich mochte, war es ein großartiges Erlebnis, die Länder aus dem Buch Eat, Pray, Love von Elizabeth Gilbert zu erkunden: Italien, Indien und Indonesien. Durch Während die Welt schlief von Susan Abulhawa bekam ich eine andere Sicht auf Palästina, denn der Roman handelt nicht von den Problemen des Landes, sondern von den Menschen und den Orten in diesem Land. “ -- Emily Carstairs

Shogun von James Clavell machte mich sehr neugierig auf Japan, denn man erfährt sehr viel über die Kultur aus dem politisch-historischen Blickwinkel. Nachdem ich den Roman gelesen hatte, hatte ich zum ersten Mal ernsthaftes Interesse, nach Asien zu reisen. Tolles Buch!“ -- Cally Ulbricht

Der Alchemist von Paulo Coelho erweckte in mir die Lust zu reisen. Der Protagonist, Santiago, geht auf Reisen, um einen Schatz zu finden. Je weiter er reist, umso näher kommt er seinem Schatz und lernt sehr viel über sich selbst. Seine Suche bringt ihn an die faszinierendsten Plätze der Welt. Er lernt auf seinem Weg viele außergewöhnliche Menschen kennen. Am Ende findet er den Schatz, als er zurück nach Hause kommt, und zwar als neuer Mensch. Es zeigt, dass die Erfahrungen, die man auf Reisen sammelt, einen als Person so sehr verändern können, dass man all das, was einen zu Hause umgibt, auf einmal mit ganz anderen Augen sieht. Denn man hat sich als Person weiterentwickelt und durch Dinge, die man gesehen hat, seinen Horizont erweitert – auf diese Weise lernt man seine Heimat und sein Zuhause viel mehr schätzen.“ -- Johanna Grahn

„Kurz bevor ich nach Kenia reiste, habe ich das Buch Jenseits von Afrika gelesen. Karen Blixens lebhafte, nostalgisch angehauchte Beschreibungen Afrikas und seiner Menschen haben mich sehr berührt.  Auch, wenn ich erst 100 Jahre später das Land besuchte als die Autorin es tat, verliebte ich mich sofort in die wunderschönen kenianischen Landschaften.“ -- Nella Scott

„In dem Krimiroman Das Testament von John Grisham spielt die Handlung unter anderem in der Region Pantanal in Brasilien. Der Autor beschreibt die Gegend und die Siedlungskultur der brasilianischen Stämme auf eine kunstvolle Art und Weise, die zum Fantasieren und Imaginieren einlädt.  Nachdem ich dieses Buch gelesen hatte, hatte ich den Wunsch allem zu entfliehen und für ein oder zwei Jahre wegzugehen, um irgendwo, weit weg von allem in einer kleinen Hütte zu leben.“ -- Matt Whyte

*Originaltitel. In Deutschland nur als englische Ausgabe erhältlich.

Weitersagen

  • Bookmark and Share
  • FacebookFacebook »
  • TwitterTwitter »
  • RSS FeedsRSS Feeds »
Ein Tipp zu
Allison

Travelzoo, Sydney
Montag, 22. Juli 2013
Weitere Tipps von
Allison Wallace